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Quelle: Werner Bauregger

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Quelle: Werner Bauregger

„Die Klimawerker“ gestalten Energietag

Datum: 28.09.2014


Informations- und Demonstrationsstationen rund um das Thema Energie stieß auf großes Interesse.

Wie bestellt, schickte die Sonne ihre wärmenden Strahlen herunter auf die umfangreichen Informationsstände auf dem Inzeller Rathausplatz, die sich allesamt mit dem Thema erneuerbare Energien und dem sorgsamen Umgang mit Energie sowie den Möglichkeiten in der eigenen Umgebung tätig zu werden befassten. Organisiert wurde der Energietag von der Inzeller Initiative „Die Klimawerkler“ um Elisabeth Koch

Vorbereitend zu diesem Aktionstag gab es bereits am Freitag den interessanten Dokumentarfilm „Die 4. Revolution“ von Carl-A. Fechner zu sehen, in der er seine Vision vorstellt, dass die Energieversorgung der Welt-Gemeinschaft zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist wird. Jugendliche trafen sich dann am Samstagabend um eine köstliche Gemüsesuppe zuzubereiten die am Aktionstag, zu Gunsten eines Entwicklungsprojektes, an die Besucher verkauft wurde. Als Publikumsmagnet stellten sich unter anderem die ausgestellten Elektroautos heraus. Die Möglichkeit diese zu testen, und sich mit Inzeller Nutzern über deren Erfahrungen auszutauschen, ließen sich auch Bürgermeister Hans Egger und sein Stellvertreter Richard Hütter nicht entgehen. Beide waren von der Ruhe und der guten Bedienungsmöglichkeit des Elektrofahrzeuges sichtlich angetan. Den Bürgermeistern ist sehr wichtig, dass sich auf diesem Gebiet in den nächsten Jahren einen positive Entwicklung einstellt. Egger spielt sogar mit dem Gedanken, sich selber ein solches Kfz mit Elektroantrieb anzuschaffen. Der örtliche, genossenschaftlich organisierte Stromversorger nahm die Gelegenheit ebenfalls wahr, sein Geschäftsmodell bezüglich einer nachhaltigen Versorgung für Inzell vorzustellen. „Die Klimawerkler“ gaben Informationen über ihre Arbeit, über Energiedaten von Inzell, den Engergieverbrauch einzelner Objekte in Inzell und die Stromerzeugung vor Ort auf Informationstafeln und in persönlichen Gesprächen weiter. Zur Anschauung hatte sie einen Solarkocher und einen Solarbackofen aufgestellt, die sich beide die Sonnenenergie durch Spiegelreflektion zu nutzen machen. Wer wollte, konnte zudem auf einem Ergometer selber die Energie erzeugen, die für den Betrieb von einigen aufgebauten Lampen notwendig war. Als weitere Aussteller gaben der „Sonnenkreis Traunstein“, das „Forum Ökologie Traunstein e. V.“, „Carsharing Traunstein“ und der „Chiemgauer e.V.“ Informationen über verschiedenen Energiethemen weiter. (Werner Bauregger)